Ubuntu 12.04 LTS Aktualisierung beobachten

Licht und Schatten – oder: Kommunikation ist ein Problem

Etwas mehr als zwei Stunden hat das Ganze gedauert (– deutlich länger als die letzte Aktualisierung, und das bei meiner VDSL-50-Verbindung).

Eine Dreiviertelstunde dieser Zeit war – aus Sicht des »Noobs« – unnötig. ( Dieser Noob bin ich nicht wirklich; aber für die »Interna«, also die Struktur und Architektur der Software interessiere [und eigne] ich mich nicht wirklich. Das sollen andere machen, denen das Spaß macht. Ich bin einer von denen, die Software nur benutzen wollen – analog den Auto- oder Motorradfahrern, die Motorentechnik nicht verstehen wollen und / oder müssen, um ein Kfz zu besitzen und benutzen.)

Die erste Viertelstunde dieser Zeit hätte also (in meinem Fall) dadurch erspart werden können, dass – recht früh im ganzen Prozess – darauf hätte hingewiesen werden können, dass das System auf eine Eingabe oder Bestätigung gewartet hat. (Viele Konjunktive – das ist schon mal grundsätzlich schlecht!)

Als es für mein Auge erstmal nicht weiter ging, habe ich mir nichts dabei gedacht. Es ist ja schon eine recht »gewaltige« Veränderung, von einer Version des Betriebssystems auf die nächstfolgende up-zu-graden (welche Kapriolen die Sprache durch die IT schlägt, es ist »einfach eine Wonne«). Vor allem, wenn man in den Vorankündigungen etwas gelesen hat von »deutlichen Verbesserungen« oder »stringenterer Ausführung« des neuen Konzepts.

Den Klick auf die Schaltfläche »Details« sollten Sie also auf jeden Fall machen, wenn Sie aktualisieren wollen!

Ob aber nach einem solchen Klick auf die Schaltfläche »Details« auch alle Nutzer den notwendigen nächsten Schritt – den Klick hinter die Befehlszeile, den anschließenden Druck auf die Taste »Tab« und den abschließenden Druck auf die Taste »Enter« (aka »Bestätigen« oder »Eingabe«) – dann wie selbstverständlich gemacht hätten, ist eine weitere Frage, die in dem Zusammenhang interessant erscheint. Mit solchen Nachlässigkeiten kann man einem Windows nicht das Wasser abgraben. (Was – zugegebenermaßen – nun auch nicht das Motivans für die ist, die sich hier engagieren.)

Die weitere und verbleibende halbe Stunde dieser »überflüssigen« Zeit – da muss ich nun etwas nachsichtiger sein. Ein »Kommunikationsproblem« dabei bleibt aber bestehen:

Schon am Anfang des ganzen Prozesses – der besteht aus sechs Punkten – wird, bei Punkt zwei, darauf hingewiesen, dass so-und-so-viele Programme nicht mehr unterstützt werden, dass so-und-so-viele Dateien gelöscht und ersetzt werden müssen. Wenn dann aber gegen Ende des ganzen Prozesses der Punkt »Aufräumen« eine halbe Stunde braucht, während dem für das Auge wieder nichts passiert und wenn es – innerhalb (gegen Ende) dieser Zeit – dann auch noch wiederholte Bestätigungen des Einverständnisses erfordert, dann fühle ich mich belästigt.

Am Ende bleibt übrig, was ich auch meinen Studenten immer wieder erzähle: Alles funktioniert. Und das kostenlos und das völlig legal. Das wird weder ein Windows noch ein Mac jemals bieten (können).

Die weiteren Besonderheiten würden nicht zur Überschrift passen. Also bleiben sie verschwiegen oder bekommen einen eigenen Eintrag. Jetzt aber ist Samstagnachmittag – es gibt auch sonst noch Dinge zu tun und dann ist ja auch noch der vorletzte Tag der aktuellen Fußballbundesligasaison – wird sich Köln mindestens den Relegationsplatz sichern, oder aber direkt absteigen? (Wuah – was für ein Schreckgespinst!) Also: Mal sehen …

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Veto Waffe / Waffe Veto

In einer Welt, in der ein Veto-Recht aufgrund des Gedeihens der lokalen Waffenindustrie genutzt wird, lohnt es sich nicht zu leben. Und da braucht nun niemand mit dem ausgestreckten Finger auf Russland oder China zu zeigen – auch Deutschland hat eine prosperierende Waffenindustrie.

Dass nun die Türkei allen Flüchtlingen des Assad-Regimes die Grenzen öffnet, bietet einen Ausblick: In einer »perfekten Welt« würde »die Staatengemeinschaft« jedwedem geschundenen Volk die Gelder zur Verfügung stellen, die dieses in die Lage versetzte, für eine Weile das Land verlassen zu können – ohne zu hungern, dürsten, frieren. Dann könnte man mal sehen, wie lange ein Assad, ein ägyptisches Militär-Regime u.w.m. ohne Volk zu überleben in der Lage wären …

Aber wovon träume ich denn nächtens? Und wer interessiert sich schon hierfür? …

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90%: Weg mit Wulff!

Die Seite tagesschau.de fragt heute, was das Volk meint zum Thema Rücktritt des Bundespräsidenten.

Jetzt habe ich den ganzen Tag über die Seite wieder und wieder aktualisiert. Es ist immer dasselbe Ergebnis: Knapp 90% derer, die da abstimmen sagen: Weg damit!

Wenn das mal kein Volksentscheid ist …

(Und was für eine neuerliche Schmach für »et Anschela«.)

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ICE – »I see eternity«

Am Heiligabend stundenlang liegenbleiben, und das auch noch, ohne dass eine Durchsage käme, die einen Ausblick auf das Kommende gibt…

Es wird Zeit, dass bei der Bundesbahn ein Extra-Waggon angehängt wird, in dem Spiele für die Kinder, Literatur für die Erwachsenen und kostenlose Verpflegung / Lebenserhaltung bereit gehalten wird.

Frohes Fest!

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Der böse Wulff

Wer einen Millionenbetrüger und Unmenschen wie dieser Maschmeyer es ist, zu seinen persönlichen Freunden zählt, hat keinen Respekt verdient. Da mag er Bundespräsident sein, oder sonst was.

Alles das, was im Moment durch die Medien geistert, sind Nebenkriegsschauplätze. (Und wer so einen Satz sagt wie »Aus purer Freundschaft verleiht keiner so viel Geld« sagt mehr über sich selbst aus, als über den, dem er damit an den Karren fahren will.)

Einen Freund wie Maschmeyer zu haben, das aber ist, als würde ein Präsident der USA offen und freimütig zugeben, gute Freunde in der Maffia zu haben. Stellt euch das Geschrei mal vor!

(Und das gilt wohl ähnlich – so jedenfalls habe ich es läuten hören – für Rösler. Aber na ja. Die FDP ist ja ohnehin nur noch eine Lachnummer; wer denkt denn da schon an Respekt.)

Wulff war die schlechteste Wahl bei den drei Kandidaten, die zur Wahl zum Bundespräsidenten standen. Also wird das Ansehen des Amtes nicht durch die geschädigt, die jetzt »die Sau durchs Dorf treiben«, …

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Verfassung: »Die Würde des Menschen…«

»… ist unantastbar.«

Wie verträgt sich das mit dem Umstand, dass der Mensch das einzige Tier auf diesem Planeten ist, das für »sein täglich Brot« bezahlen muss? Mit dem Umstand, dass täglich hunderttausende von Menschen auf der Welt verhungern?

Wer selbst hier – in der »ersten Welt« – in die Nähe der Armut gelangt, muss sich bei Ämtern und Institutionen an Hilfe wenden, die ganz klar diesem Grundsatz der Verfassung Hohn sprechen. Die den »Bittsteller« belehren, als einen, der nicht funktioniert, der etwas nicht richtig macht? Der Schaden erzeugt?

Es bleibt also zu konstatieren, dass es »die Würde des Menschen« nicht wirklich gibt, es sei denn, dieser Mensch hat Geld.

Diese Welt ist das (menschliche) Leben nicht wert!

Diese Welt wäre ohne Menschen besser dran.

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Trittbrettfahrer Politik

Heute gibt’s auf tagesschau.de einen Kommentar zu der Politik, die sich an die »Occupy-Bewegung« anhängt. (Ein schlauer, ein richtiger Kommentar. Kompliment, Herr Kleber! [http://www.tagesschau.de/kommentar/occupy162.html]) Diese »Trittbrettfahrerei« durch Politiker oder »die Politik« indes ist kein sehr neues Phänomen.

Früher – als es noch »Politik« gab – war Volkes Meinung uninteressant. Wenn es da Begehren gab, wurde das nicht wahrgenommen. Oder es wurde ausgesessen. Auf die Spitze getrieben hat das Kohl.

Nach ihm hat sich das radikal geändert. Fukushima ist ein aktuelles, diesjähriges und gutes Beispiel. Der »Staats-Trojaner« ein weiteres. Unzählige andere ließen sich anführen. Egal, was heute passiert, es findet sich immer gleich ein bis einige Dutzend Politiker, die »das« ja »immer schon gesagt« haben.

Es klafft eine riesige Lücke zwischen »den Menschen«, synonym für »das Leben« und »den Politikern«, synonym für »die Wirtschaft«.

Machen Sie sich selbst einen Reim daraus. Und denken Sie daran: Es gibt keinen unpolitischen Menschen!

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I Will Find You Whereever You Go

Musiktipp: Biber Herrman »Rainbow Walker«

Wenn es einen Grund gibt, das Leben zu lieben – und nicht an all den Dumpfbacken, Überflüssigen und dem Gesamtgeschehen (Wirtschaft) zu verzweifeln – dann ist es der Gedanke, der hinter dem Track Nummer 8 steht.

Aber auch die anderen Stücke sind genial. Kraichgau blues …

(Sanierung = Heilung durch Kunst*

* http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Freudenberg)

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Charleroi

Eine andere Sprache – für jeden auf dieser Welt ist der Begriff »Fremdsprache« ein »Etwas« – bedeutet tatsächlich eine komplett andere Welt.

Lassen Sie sich den Ortsnamen »Charleroi« von einigen Muttersprachlern vorsagen, hören Sie *ganz* genau hin, und Sie werden verstehen, was ich meine. Die Sprechwerkzeuge – Zunge, Gaumen, Rachen, bewegte Luft – werden einfach anders (als im Deutschen, im Englischen, im weiß-nicht-was) eingesetzt, und die Schwierigkeit, den Klang der anderen Sprache und Herkunft mit den eigenen Sprechwerkzeugen nachzuahmen verdeutlicht das Problem: Es gibt da eine absolut andere Sinnlichkeit. (!)

Den sensiblen Menschen – (mich) – stimmt das melancholisch. Denn der hat ein Ideal von »Kommunikation« (bzw. der »Möglichkeit der Kommunikation«) im Kopf. Und, damit verbunden, die Idee von der Weiterentwicklung der Menschheit. Diese so weitreichend verschiedenen Sinnlichkeiten werfen jedoch die Frage auf, ob es jemals gelingen kann, unsere – der Menschheit – Empfangs- und Verabeitungswerkzeuge geeignet anzupassen, also über die durch Geburt und Sozialisation gegebenen Prägungen hinauszuschreiten, um eben andere Sinnlichkeiten nicht nur wahrnehmen und erleben, sondern auch akzeptieren und goutieren zu können. Vielleicht sogar – was für ein Traum! – teilhaben zu können. Gleichmacherei – eine Sache, die der Idee des Kommunismus immer vorgeworfen wird – hat hiermit gar nichts zu tun. Im Gegenteil. Gerade durch Verschiedenheit Andersartigkeit erleben zu können und dann nicht werten zu müssen, zugleich Freude sowohl am Eigenen wie am Fremden zu erleben, das wäre dann wohl erst in nach-nach-folgenden Generationen zu toppen, zu steigern.

Eine Banalität wie eine Autobahnbeleuchtung* bringt in mir diese Gedanken zutage. Wegen des – »zufälligen« – Umstands, dass ich mich vor drei Tagen mit meiner Schwester und meiner Tante darüber unterhalten habe.

Und eine Präsentation meiner Studenten gestern (danke Nick, danke Stephanie), die zum Thema »Apoptose« derlei philosophisches Gedankengut in mir erweckten, passte ebenso dazu. Möge die Evolution dazu führen, dass in Zukunft weniger Nervenzellen im Embryonalstadium gekillt werden. Dass unsere – der Menschheit – Kapazitäten zunehmen.

Dass hier von einer Stadt in der Region »Wal-lonien« die Rede ist, hat, hoffe ich, weniger mit dem Erscheinen dieses Eintrags zu tun.

;-)

* http://www.tagesschau.de/ausland/autobahnbeleuchtung100.html

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Cyber-Abwehr – Cyber-Angriff

Kriegsschauplatz ist der Planet Erde. Grenzen gibt es keine. Opfer und Täter sind alle.

Es mutet wie ein Witz an: Früher gab es Hacker, die werden – aus heutiger Sicht – als Kleinkriminelle eingestuft. Doch die sind erwachsen geworden. Die Besten unter ihnen bekommen tolle Jobs. In Regierungen von großen und kleinen Staaten und Wirtschaftsmächten. Damit sie auf der einen Seite Angriffe vorhersehen und abwehren helfen, andererseits aber bestimmt auch, damit sie solche Dinge wie »Stuxnet« möglich machen. Dann werden, von denselben Regierungen, wieder solche Leute eingestellt, um Gegenangriffe voherzusehen und abzuwehren. Dieser Klumpatsch kostet natürlich eine Menge Geld. Unser Geld. Steuergeld. Und das alles, um wieder anderes Geld zu schützen. Denn meistens geht es um Industriespionage.

Warum muss ich da an den Boykott von Griechenland denken? Wieso fällt mir dazu Stoiber ein, und sein Scheitern mit dem Versuch der Entbürokratisierung in Brüssel oder Straßburg (– weil natürlich all die Beamten, die bei seinem Erfolg arbeitslos würden, auch weitere, lange Jahre ihre Bezüge erhalten wollen)? Weshalb lässt mich das bloß an die Korruption allerorten, beispielsweise der FIFA und aller Mitarbeiter denken?

Warum – wieso – weshalb – ihr seht, dass ich gut aufgepasst habe bei der »Sendung mit der Maus«. Infantilismus und Anal-Sadismus sind Herrscher über diese Welt. Das Förmchen des Anderen ist aber größer, schöner, bunter als meins – das will ich haben! Oder: Was ich nicht haben kann, das soll aber auch kein anderer kriegen.

Wie schön, dass wir uns noch – oder wieder – im Sandkasten befinden. Oder, genauer, im Neandertal.

Lieben Gruß an Düsseldorf!

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