Licht und Schatten – oder: Kommunikation ist ein Problem
Etwas mehr als zwei Stunden hat das Ganze gedauert (– deutlich länger als die letzte Aktualisierung, und das bei meiner VDSL-50-Verbindung).
Eine Dreiviertelstunde dieser Zeit war – aus Sicht des »Noobs« – unnötig. ( Dieser Noob bin ich nicht wirklich; aber für die »Interna«, also die Struktur und Architektur der Software interessiere [und eigne] ich mich nicht wirklich. Das sollen andere machen, denen das Spaß macht. Ich bin einer von denen, die Software nur benutzen wollen – analog den Auto- oder Motorradfahrern, die Motorentechnik nicht verstehen wollen und / oder müssen, um ein Kfz zu besitzen und benutzen.)
Die erste Viertelstunde dieser Zeit hätte also (in meinem Fall) dadurch erspart werden können, dass – recht früh im ganzen Prozess – darauf hätte hingewiesen werden können, dass das System auf eine Eingabe oder Bestätigung gewartet hat. (Viele Konjunktive – das ist schon mal grundsätzlich schlecht!)
Als es für mein Auge erstmal nicht weiter ging, habe ich mir nichts dabei gedacht. Es ist ja schon eine recht »gewaltige« Veränderung, von einer Version des Betriebssystems auf die nächstfolgende up-zu-graden (welche Kapriolen die Sprache durch die IT schlägt, es ist »einfach eine Wonne«). Vor allem, wenn man in den Vorankündigungen etwas gelesen hat von »deutlichen Verbesserungen« oder »stringenterer Ausführung« des neuen Konzepts.
Den Klick auf die Schaltfläche »Details« sollten Sie also auf jeden Fall machen, wenn Sie aktualisieren wollen!
Ob aber nach einem solchen Klick auf die Schaltfläche »Details« auch alle Nutzer den notwendigen nächsten Schritt – den Klick hinter die Befehlszeile, den anschließenden Druck auf die Taste »Tab« und den abschließenden Druck auf die Taste »Enter« (aka »Bestätigen« oder »Eingabe«) – dann wie selbstverständlich gemacht hätten, ist eine weitere Frage, die in dem Zusammenhang interessant erscheint. Mit solchen Nachlässigkeiten kann man einem Windows nicht das Wasser abgraben. (Was – zugegebenermaßen – nun auch nicht das Motivans für die ist, die sich hier engagieren.)
Die weitere und verbleibende halbe Stunde dieser »überflüssigen« Zeit – da muss ich nun etwas nachsichtiger sein. Ein »Kommunikationsproblem« dabei bleibt aber bestehen:
Schon am Anfang des ganzen Prozesses – der besteht aus sechs Punkten – wird, bei Punkt zwei, darauf hingewiesen, dass so-und-so-viele Programme nicht mehr unterstützt werden, dass so-und-so-viele Dateien gelöscht und ersetzt werden müssen. Wenn dann aber gegen Ende des ganzen Prozesses der Punkt »Aufräumen« eine halbe Stunde braucht, während dem für das Auge wieder nichts passiert und wenn es – innerhalb (gegen Ende) dieser Zeit – dann auch noch wiederholte Bestätigungen des Einverständnisses erfordert, dann fühle ich mich belästigt.
Am Ende bleibt übrig, was ich auch meinen Studenten immer wieder erzähle: Alles funktioniert. Und das kostenlos und das völlig legal. Das wird weder ein Windows noch ein Mac jemals bieten (können).
Die weiteren Besonderheiten würden nicht zur Überschrift passen. Also bleiben sie verschwiegen oder bekommen einen eigenen Eintrag. Jetzt aber ist Samstagnachmittag – es gibt auch sonst noch Dinge zu tun und dann ist ja auch noch der vorletzte Tag der aktuellen Fußballbundesligasaison – wird sich Köln mindestens den Relegationsplatz sichern, oder aber direkt absteigen? (Wuah – was für ein Schreckgespinst!) Also: Mal sehen …
